"Niemand kann scheitern, der die Wahrheit zu erreichen sucht."
 

Gebete

Beten, das Sprechen mit Gott, ist SEIN vor Gott. Entscheidend dabei sind nicht die Worte, entscheidend ist die Sehnsucht nach der WAHRHEIT jenseits der Worte. Unsere Sehnsucht ist das wahre Gebet. Das gesprochene Gebet ist eine Hilfe um uns mit Worten wortlos in das Licht Gottes fallen zu lassen. Das ständige Wiederholen eines Gebets dient der Loslösung von den Worten. Ein Gebet hilft uns still zu werden und im JETZT zu ruhen.

"Beten ist nicht bitten.
Es ist ein Sehnen der Seele."

(Mahatma Gandhi)

„Das Gebet ist ein Beiseitetreten; ein Loslassen, eine stille Zeit des Hörens und des Liebens. Es sollte nicht verwechselt werden mit irgendeiner Art von Bittgesuch, weil es eine Weise ist, dich an deine Heiligkeit zu erinnern. Weshalb sollte Heiligkeit denn flehen, wo sie doch volles Anrecht hat auf alles, was die LIEBE bieten kann? Und die LIEBE ist es, zu der du hingehst im Gebet. Das Gebet ist eine Gabe; ein Dich-selbst-Aufgeben, um mit der LIEBE eins zu sein. Da ist nichts, um das zu bitten wäre, weil es nichts mehr zu wollen gibt. Dieses Nichts wird zum Altar für GOTT. Es verschwindet in IHM.“
(Ergänzungen EKIW: DAS LIED DES GEBETS, Kapitel 1, I. 5.)



EKIW: Kapitel 2, V. 18.

Ich bin nur hier, um wahrhaft hilfreich zu sein.
Ich bin hier, um IHN zu vertreten, DER mich gesandt hat.
Ich brauche mich nicht zu sorgen, was ich sagen oder tun soll,
denn ER, DER mich gesandt hat, wird mich führen.
Ich bin zufrieden, dort zu sein, wo immer ER es wünscht,
in der Erkenntnis, dass ER mit mir dorthin geht.
Ich werde geheilt, indem ich mich von IHM lehren lasse, wie man heilt.


EKIW: Kapitel 4, VII. 6.

Ich muss mich falsch entschieden haben, weil ich nicht in Frieden bin.
Ich habe die Entscheidung selbst getroffen,
kann mich aber auch anders entscheiden.
Ich will mich anders entscheiden, weil ich in Frieden sein will.
Ich fühle mich nicht schuldig, weil der HEILIGE GEIST alle Folgen
meiner Fehlentscheidungen aufheben wird, wenn ich IHN nur lasse.
Ich beschließe, IHN das tun zu lassen, indem ich IHM gestatte,
für mich die Entscheidung für GOTT zu treffen.


EKIW: Kapitel 14, III. 19.

ER führt mich, und ER kennt den Weg, den ich nicht kenne.
Doch wird ER mir nie vorenthalten, was ich nach
SEINEM Willen lernen soll.
Und so vertraue ich darauf, dass ER mir alles mitteilt,
was ER für mich erkennt.


EKIW: Lektion 189, 10.

VATER, wir kennen nicht den Weg zu DIR. Doch haben wir gerufen, und Du hast uns Antwort gegeben. Wir werden uns nicht einmischen. Die Wege der Erlösung sind nicht die unseren, denn sie gehören DIR. Und bei DIR suchen wir nach ihnen. Unsere Hände sind offen, um DEINE Gaben zu empfangen. Wir haben keine Gedanken, die wir unabhängig von DIR denken, und hegen keine Überzeugungen darüber, was wir sind oder WER uns erschuf. DEIN ist der Weg, den wir finden und dem wir folgen möchten. Und wir bitten nur darum, dass DEIN WILLE, der auch unser eigener ist, in uns und in der Welt geschehe, damit sie jetzt ein Teil des HIMMELS werde.
Amen.


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Bild

»Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder« bedeutet:
»Wenn du nicht völlig einsiehst, dass du ganz und gar von GOTT abhängig bist,
kannst du die wirkliche Macht des SOHNES in seiner wahren Beziehung zum VATER nicht erkennen.«
(EKIW: Kapitel 1, V. 3. 4.)

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